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29.09.2012

Optimieren von Inventor (und Windows) für große Baugruppen

imageLink zum Wochenende: Optimieren von Inventor (und Windows) für große Baugruppen.

Auszüge von der Autodesk Wiki Seite:

Empfohlene Voraussetzungen für große Baugruppen:

  • Win7 x64 (Ultimate, Enterprise oder Professional)
  • Dual-Core-Prozessor mit je 6 Kernen (12 Kerne insgesamt, Hyperthreading nicht empfohlen, da nicht in Inventor unterstützt, mit Ausnahme des Renderns in Studio)
  • 24 GB oder mehr System-RAM
  • DirectX 11-Grafikkarte mit 2 GB oder mehr Video-RAM (CAD-Grafikkarte für Arbeitsstationen)
  • Zwei (oder mehr) 1-TB-Festplattenlaufwerke, SATA, SAS, Ultra 160 und Ultra 320 SCSI, SSD, RAID 0 oder 1, 7200 Umdrehungen pro Minute oder höher
  • Mindestvoraussetzungen für große Baugruppen:

  • Win7 x64 (Ultimate, Enterprise oder Professional)
  • Intel Xeon Quad- oder Six-Core-Prozessor
  • 12 GB oder mehr System-RAM
  • DX 11-Grafikkarte mit 2 GB oder mehr Video-RAM
  • Mindestens 1 TB Festplattenspeicher
  • Autodesk-zertifizierte Grafikhardware: http://usa.autodesk.com/adsk/servlet/cert?siteID=123112&id=16391880
  • Anzahl von einzelnen Bauteilen Empfohlener Arbeitsspeicher in GB
    > 5000 6
    > 10.000 12
    > 15.000 18
    > 20.000 24

    Fragmentierung des physischen Speichers

    Bei der Verwendung einer beliebigen speicherintensiven Anwendung wird der Speicher in Ihrem Coputer ähnlich wie eine Festplatte fragmentiert. Die Fragmentierung des Arbeitsspeichers hat zur Folge, dass das Betriebssystem immer mehr Zeit für die Verarbeitung von E/A- Anforderungen braucht, wodurch das gesamte System langsamer wird. Die gängigste Lösung für dieses Problem ist ein Neustart des Computers, sobald die Leistung spürbar beeinträchtigt wird. Alternativ können sie ein Dienstprogramm zur Defragmentierung des Arbeitsspeichers einsetzen, das unter Windows ausgeführt wird und Arbeitsspeicher automatisch freigibt, sobald die Fragmentierung ein bestimmtes Maß überschreitet.

    Festplatte defragmentieren

  • Laden Sie das Dienstprogramm "Contig" von der Adressehttp://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb897428 herunter. Speichern Sie das Programm contig.exe beispielsweise in dem Verzeichnis C:\Windows oder einem anderen Verzeichnis, das in Ihrer PATH-Umgebungsvariablen enthalten ist.
  • Öffnen Sie wie folgt ein Befehlszeilenfenster: Klicken Sie auf Start, Ausführen, geben Sie CMD ein, klicken Sie auf OK.
  • Wechseln Sie in das Verzeichnis mit den Inventor-Programmmodulen. Beispiel: cd C:\Programme\Autodesk\Inventor <Version>\Bin
  • Wenn Sie wissen möchten, ob die Inventor-Dateien fragmentiert sind, führen Sie Contig /a *.* aus.
  • Lautet das Ergebnis, dass Ihre Dateien im Durchschnitt mehr als 1,5 Fragmente pro Datei aufweisen, führen Sie eine Defragmentierung durch. Um die Dateien in dem aktuellen Verzeichnis und allen Unterverzeichnissen zu defragmentieren, geben Sie Folgendes ein: Contig /s *.*
  • Starten Sie Ihren Computer neu.
  • Windows-Designs und Leistung

    Windows-Designs und visuelle Effekte belegen Systemressourcen, bieten aber keine Vorteile bezüglich der Produktivität. Setzen Sie so wenig wie möglich ein.

    Legen Sie als Einstellung für die visuellen Effekte Für optimale Leistung anpassen fest:

  • Windows XP: Systemsteuerung > System > Erweitert > Leistungseinstellungen
  • Windows 7: Systemsteuerung > System und Sicherheit > System > Erweiterte Systemeinstellungen Klicken Sie auf der Registerkarte Erweitert auf die Schaltfläche Einstellungen im Bereich Leistung.
  • Verwenden Sie das klassische Design, um die Betriebssystemanforderungen für die Grafik auf ein Minimum zu reduzieren:

  • Windows XP: Systemsteuerung > Anzeige > Designs
  • Windows 7: Systemsteuerung > Darstellung und Anpassung > Anpassung
  • Deaktivieren Sie in Windows 7 die Sidebar- und Desktopminianwendungen:

  • Systemsteuerung > Darstellung und Anpassung > Desktopminianwendungen
  • Anwendungsoptionen

    Die Tabelle enthält empfohlene Anwendungsoptionen, die sich auf die Leistung der Baugruppe auswirken.

    Registerkarte Option Einstellung für große Baugruppen
    Allgemein Befehlszeile anzeigen Aus
      Optimierte Auswahl aktivieren Ein
      Größe der Wiederherstellungsdatei 1000 MB
    Farben Hintergrund 1 Farbe
      Vorab-Hervorhebung aktivieren Aus
    Anzeige Anzeigequalität Grob
      Übergangszeit für Ansichten 0
      Minimale Bildfrequenz 10
      Ursprungs-3D-Anzeige einblenden Aus
      Ursprungs-XYZ-Achsenbezeichnungen anzeigen Aus
    Hardware Leistung Ein
    Zeichnung Modellbemaßungen abrufen Aus
      Linienstärken anzeigen Aus
      Vorschau anzeigen als Virtueller Rahmen
      Schnittansichtsvorschau als nicht geschnitten Ein
      Aktualisierungen im Hintergrund aktivieren Ein
    Notizblocks Notizsymbole Aus
    Skizze Modellkanten für Skizzenerstellung und -bearbeitung automatisch projizieren Aus
    Baugruppe Aktualisierung aufschieben Ein
      Analyse der redundanten Abhängigkeiten aktivieren Aus

    Weitere Tipps zu Baugruppen finden Sie unter: Steigern von Leistung und Kapazität

    Hier geht es zur gesamten Übersicht im Autodesk Wiki.

    Weitere Beiträge zum Thema "Performance"

  • Leistungssteigerung bei großen Baugruppen
  • Ersatzdetailgenauigkeit: Einfach, aber nicht zu einfach
  • Inventor mehrmals starten
  • Alle gleichen Bauteile unterdrücken
  • Importteile vereinfachen
  • Baugruppen für Layoutzeichnungen und große Zusammenstellungen optimieren
  • Performance beim Laden verbessern (Virenscanner und Defragmentierung)
  • Alle Kleinteile auswählen und mittels LOD (Detailgenauigkeit) aus dem Speicher entfernen
  • Performance bei großen Baugruppen: Tipps aus dem Autodesk Wiki
  • Alle Beträgen zum Thema “Performance”
  • 1 Kommentar:

    1. Moin.

      Schon wieder muss ich meinen Senf dazugeben, das wird aber diese Woche das letzte Mal sein… ;-)

      Aber: Das ist mein persönliches Aufregerthema. Unglaublich, wenn es nach Autodesk geht müssen wir neuerdings jährlich zur Subscription einmal komplett die Rechnerarchitektur auswechseln.

      Empfohlene Systeme für komplexe BG sahen in den vergangen Jahren so aus (Zusammenfassung, vergleichbar nur jeweils für BG >1000 Teile), die Anforderungen steigen nicht linear, sonder m gefühlt exponentiell.

      IV2009
      http://usa.autodesk.com/adsk/servlet/ps/dl/item?siteID=123112&id=11780326&linkID=9242018

      IV2010
      http://usa.autodesk.com/adsk/servlet/ps/dl/item?siteID=123112&id=13288398&linkID=9242018

      IV2011
      (http://www.autodesk.de/adsk/servlet/ps/dl/item?siteID=403786&id=16896496&linkID=16890274)

      IV2012
      Mangels Doku auf USA-Server http://inventorfaq.blogspot.de/2011/03/inventor-2012-news-overkill.html

      IV2013
      http://www.autodesk.co.uk/adsk/servlet/pc/index?siteID=452932&id=14664351

      Die bunten Flyer, die zum Kauf von IV animieren sollen, verlangen auch deutlich weniger, ebenso wenig entspricht die Marken-Hardware, die Autodesk selber empfiehlt, den eigenen Aussagen in der Autodesk Wiki.

      In schöner Regelmäßigkeit werden auch Dinge suggeriert, die Inventor nicht zu leisten im Stande ist. Ich erinnere hier dann Darstellungen von Tunnelbohrmaschinen (modelliert mit OneSpaceDesigner) und Schienenfahrzeugen (modelliert mit Catia). Im Jahr 2010 habe ich unter Inventor den Rohbau eines Wagons „bestaunen“ dürfen – natürlich als Ersatzobjekt. Unter Catia mit allen Einzelteilen kenne ich aus dem gleichen Jahr einen deutlich komplexeren Straßenbahnwaggon mit Interieur, der auf einer wesentlich leistungsschwächeren Maschine merklich flüssiger lief... an ein sicher auch hier notwendiges Optimieren hatte da noch keiner nachgedacht – es war schlicht nicht notwendig.

      Klar sehe ich immer auch das Preis-Leistungs-Verhältnis, aber im Zuge der immer komplexer werdenden Baugruppen muss Autodesk zwingend grundlegend etwas am Kernel ändern.
      Auch sind visuelle Stile prima, aber z.B. bzgl. der Darstellung von Inhaltscenterdateien wie Schrauben usw. habe ich nur die Wahl zwischen An oder Aus, wo andere Systeme auch Vereinfachungen darstellen können. Aber da rede ich mir jetzt schon seit Jahren den Mund fusselig genauso wie bei manch anderen praxisfernen Lösungen im Programm, wobei man hier wirklich nicht in die Tiefe gehen muss – schon jeder hat sicher mal versucht, ein ggf. doch etwas „voluminöseres“ DWG-Kundenschriftfeld oder anderes ähnliches in den Inventor auf eine Zeichnung zu bringen … gähn …

      Ciao von Thomas

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